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Herzlich willkommen auf den Seiten der
evangelisch-lutherischen Propstei 
Kaliningrad (Königsberg)!
 
Die Losung für das Jahr 2015
Wolke im Himmel original 1
 

Aktuelles

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4. Oktober 2015
Einweihung der Glocke in der Kirche Turgenewo (Groß-Legitten)

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27. September 2015
Amtseinführung des Propstes Igor Ronge
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Die feierliche Amtseinführung des neuen Proptes Igor Ronge fand in der Auferstehungskirche statt. 
Der Gottesdienst wurde gemeinsam von den Pastoren der Propstei und dem Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Russlands Dietrich Brauer geleitet.
In seiner Predigt sprach Herr Ronge von der Toleranz und Gleichbereichtigung und hat damit ein Thema angesprochen, dass seit zwei 2000 Jahren an der Aktualität nicht verloren hat, sondern der Menschheit nur noch bewusster geworden ist.
Dann segnete Erzbischof Brauer gemeinsam mit den Pastoren Wladimir Michelis und Jelena Kurmyschowa, sowie der Koordinatorin der Jugendarbeit Waria Muradowa den neuen Propst für die neuen Aufgaben.
Auch der Vorsitzende des Propsteirats Sergei Kiwenko empfang den erzbischoflichen Segen für den Predigerdienst.
Neben den Vertretern der Gemeinden und Mitarbeitern der Propstei nahmen die Gäste aus Deutschland am feierlichen Gottesdienst teil, Herr Pfarrer Thomas Passauer und seine Freunde aus evangelischen Gemeinde Mahlsdorf (Berlin), die seit Jahren enge partnerschaftliche Beziehungen mit der Propstei unterhalten. 

26. September 2015
Gottesdienst der Preußischen Genossenschaft des Johanniterordens in Kaliningrad

Johanniter
Seit über 900 Jahren helfen die Johanniter den Armen und Schwachen und erfüllen auf dieser Weise Christi Gebot der Nächstenliebe.
Aufgrund der historischen Gegebenheiten sieht sich die Preußische Genossenschaft des Johanniterordens besonders mit den Menschen verbunden, die im Gebiet des ehemaligen Ostpreußen leben. Seit der Öffnung der Region Kaliningrad 1991 haben die Johanniter unter anderem die evangelischen Gemeinden der Propstei und die kirchlichen sozialen Einrichtungen wie Diakoniestation Haus Salzburg und Altenheim Carl-Blum-Haus mit Geld- und Sachspenden unterstützt.
Duch ihre Taten wollen die Johanniter ausdrücklich der Völkerverständigung beitragen. Auch der Rittertag der Preußischen Genossenschaft des Johanniterordens, der 24. bis 29. September in Kaliningrad (Königsberg) gefeiert wurde, ist als ein Zeichen der Versöhnung und des Friedenswillen zu verstehen.
Sein Highlight war der Gottesdienst in der Auferstehungskirche am 26. September. In einer feierlichen Prozession betraten die Ordensbruder in schwarzer liturgischer Tracht die Kirche, angeführt von Oberpfarrer Bernd von Kunhardt und Pfarrer Prof. Christoph Markschiess, die den Gottesdienst geleitet hatten. Die Predigt zu 2. Thessalonicher Brief 3, 13 („ihr aber Bruder werdet nicht müde, gutes zu tun“) hielt Erzbischof ELKR Dietrich Brauer. Der Herrenmeister des Johanniterordens Dr. Oskar Prinz von Preußen erhob in einer würdevollen Zeremonie zwei Kandidaten in den Ritterstand. Dem ältesten Pfarrer der Kaliningrader Propstei Wladimir Michelis wurde die Ehrennadel des Ordens verliehen, in Anbetracht seiner besonderen Verdienste als Brückenbauer zwischen den Ländern und Nationen.
Das gemeinsame Abendmahl erneuerte und festigte christliche Gemeinschaft, die die Grenzen überwindet, um zu helfen und Frieden zu stiften. Die Geldspende, die Ordensbrüder gesammelt hatten, ging zur Hälfte für die Arbeit der Propstei Kaliningrad, zur Hälfte für den Altenheim Carl-Blum-Haus.

24. September 2015
Treffen des Propstes mit Huberta von Fritsch

aktuelles von Fritsch
Kaum im Amt, hatte der neue Propst Igor Ronge einen wichtigen Termin wahrzunehmen. Huberta von Fritsch, die Frau des deutschen Botschafters in Russland Rüdiger von Fritsch, besuchte die Prosptei Kaliningrad und wurde von Herrn Ronge in seinem Büro in der Auferstehungskriche herzlich begrüßt.  
Während des Gesprächs, an dem auch der Vorsitzende des Propsteirates Sergei Kivenko und die Koordinatorin der diakonischen Arbeit der Propstei Jelena Jewdokimowa teilgenamen, wurden verschiedene Aspekte des Lebens evangelischer Christen im Kaliningrader Gebiet beleuchtet. Frau von Frietsch interessierte sich vor allem für soziale Arbeit der Kirche und wurde über diakonische Projekte ausführlich informiert. Der Besuch endete mit einem gemeinsamen Rundgang durch die Auferstehungskirche, in deren Räumen sich das Leben der evangelisch-lutherischen Gemeinde Kaliningrad abspielt und auch ein wesentlicher Teil des diakonischen Dienstes geleistet wird. 
 
  
19. September 2015:
Außerordentliche Synode der Propstei Kaliningrad

Die außerordentliche Synode der Propstei Kaliningrad wurde Synode oben aktuelles
extra eingerufen, um den vom Propsteiratvorgeschlagenen Kandidaten Pfarrer Igor Ronge im Amt des Propstes zu bestätigen.
 Die 22 Delegierten aus 11 registrierten Gemeinden haben aufmerksam die Rede des Bewerbers verfolgt, in der die Weichen für die Zukunft gestellt wurden. In einer geheimen Abstimmung sprachen sie sich mit überwältigenden Mehrheit (20 zu 2 Stimmen) für Herrn Ronge als neuer Propst aus. Zuvor hatten sie dankend den Rücktritt der Pröpstin Maria Goloschtschapowa angenommen.
Damit ist die Übergabe des höchsten Amtes der Propstei in einem demokratischen Verfahren vollzogen worden.
Ein neues Kapitel der Propsteigeschichte hat begonnen.  
 
 
 

14. Juli 2015:
Pfarrer Igor Ronge wird für das Amt des Kaliningrader Propstes nominiert
 
Auf seiner SitzunPfarrer Igor Rongeg am 14. Juli 2015 hat der Propsteirat der Propstei Kaliningrad beschlossen, Herrn Pfarrer Igor Ronge für das Amt des Propstes zu nominieren.
Am 16. Juli 2015 gab der Erzbischof des Bundes der Evangelischen Kirchen der GUS Herr Dietrich Brauer dieser Nominierung seine schriftliche Zustimmung.
Die Synode der Propstei, die sich mit der Kandidatur Igor Ronge befassen wird und ihn im Amt des Propstes offiziell bestätigen soll, ist für den 19. September 2015 einberufen. 
Die feierliche Amtseinführung soll am 27. September 2015 stattfinden.


 




14.12.2014

Abschied von Thomas Vieweg in Kaliningrad


Am 14.12.2014 (3. Advent) wird der stellv. Propst Thomas Vieweg von Erzbischof Dietrich Brauer, Moskau, im Gottesdienst verabschiedet.  Die EKD wird durch OKR Michael Hübner vertreten. Thomas Vieweg und seine Frau Monika verlassen aus gesundheitlichen Gründen sechs Montate früher dieses Amt in Kaliningrad. 

Mit Unterstützung der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) kam im August 2012 Dekan Thomas Vieweg aus Kirchheimbolanden (Pfalz) in die Propstei Kaliningrad.  Für maximal drei Jahre und zum letzten Mal sollte der Propst aus Deutschland kommen. Die Aufgaben waren: Unterstützung beim Sanieren der wirtschaftlichen Situation in Propstei und Diakonie; Anstoß zum Klären der anstehenden rechtlichen Fragen; Suche und Einarbeitung eines russischen Pastors/ Pastorin in das Propstamt.

So bewarb sich Pastorin Maria Goloshapowa als Pröpstin und wurde bereits im Juni 2013 in das Propstamt eingeführt. Leider hat sie im August 2014 wegen familiärer Gründe (Ausreise ihrer gesamten Groß-Familie nach Deutschland) ihre Tätigkeit in Kaliningrad beendet. 

Einige neue Geistliche konnten angestellt und ordiniert werden, um die entstandenen Lücken beim geistlichen Dienst zu füllen. Eine direkte Nachfolge im Propstamt ist derzeit noch offen.. 

Formal ist Maria Goloshapowa noch Pröpstin bis zur Wahl-Synode im April 2015. Stellvertretender Propst ist ab 01.01.2015 Pastor Wladimir Michelis. Die Geschäftsführung liegt in den Händen der Verwaltungsleiterin Olessija Sadoroschnaja.

Nun findet unter Leitung des Erzbischofs Dietrich Brauer eine Sitzung des Konsistoriums der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Europäischen Russland (ELKER) am 3. Advent in Kaliningrad statt. Hier soll dann über die weitere Personalentscheidungen beraten werden.

 IMG 1051 - Arbeitskopie 2Noch eine persönliche Bemerkung von Thomas Vieweg:

Ich danke für alles Vertrauen und alle Freundlichkeit, die ich in Kaliningrad erfahren durfte, sowohl in der Propstei als auch in der Gemeinde.  Geringer werden die Möglichkeiten der Partner in Deutschland, die Propstei und ihre Gemeinden finanziell zu unterstützen. Die Partner fragten und fragen nach dem Weg der Lutheraner im Kaliningrader Gebiet. Es galt in Predigt, Seelsorge und Öffentlichkeit unsere christliche Hoffnung zu formulieren und Gestalt werden zu lassen. 

So besuchte ich sehr viele Gemeinden, Pfarrerinnen/ Pfarrer und Partner in Deutschland. Auch besuchten wir jede Gemeinde hier und erklärten unsere Pläne.

Dank der Spendenbereitschaft in Deutschland und weiterer Spenden von Stiftungen, Vereinen und Einzelpersonen kann ich sagen: Die Propstei steht auf stabilen wirtschaftlichen Füßen. Zu dieser Stabilität gehörten auch einschneidende Reduzierungen von Ausgaben in allen Bereichen. 

Auch im kommenden Jahr 2015 müssen weitere Einsparungen vorgenommen werden, da die Spenden aus Deutschland weiter zurück gehen. Im Gegenzug wurde aber nun (endlich) auch die finanzielle Beteiligung der einheimischen Gemeinden an den Gesamtkosten erreicht.

Wir waren gerne zu Gast in der Propstei Kaliningrad. Es war eine spannende und aufregende Arbeit gewesen. Leider müssen wir aus gesundheitlichen Gründen nun 6 Monate früher gehen, da für meine Frau nur in Deutschland eine entsprechende ärztliche Behandlung möglich ist. Diese Entwicklung bahnte sich schon in den letzten Monaten an. Wir danken allen Wegbegleitern, Freunden und Freundinnen in Russland und Deutschland. Wir wünschen Gottes Segen für die Gemeinden und die Evangelisch- Lutherischen Kirche im Europäischen Russland.