30. September 2012
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Maria Goloschapowa
Neue Pröpstin gewählt
Am Sonntag, 09. Juni 2013, wurde Pastorin Maria Goloschapowa von Bischof Dietrich Brauer in einem Festgottesdienst in ihr neues Amt eingeführt.
Hintergrund: Der bisherige Propst Thomas Vieweg war im vergangenen August 2012 als „letzter“ deutscher Propst von der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) nach Kaliningrad/ Königsberg für 3 Jahre entsandt worden.
Er hatte den Auftrag, einen einheimischen Nachfolger/ Nachfolgerin zu suchen und während seiner Dienstzeit als Mentor und stellvertretender Propst zu begleiten.
Pröpstin Maria Goloschapowa (36 Jahre) ist verheiratet und hat 2 Kinder. Sie arbeitet seid 9 Jahren mit ihrem Ehemann, Pastor Russlan Semenjukov, als Pastorin in der Region Tschernjachowsk/ Insterburg.
Bischof Brauer sprach in dem Einführungsgottesdienst von einem bedeutenden kirchlichen und historischen Vorgang. Erstmalig wird die Propstei Kaliningrad/ Königsberg von einer russischen Pastorin geleitet.
Dem Festgottesdienst war eine Sondersynode zum Thema Finanzen vorausgegangen.
Weiterhin wurden weitreichende Satzungsänderungen beschlossen.
v.l.n.r.
1. Reihe: Friedemann Oehme, Thomas Vieweg, Maria Goloschapowa, Dietrch Brauer
2. Reihe: Monika Vieweg, Robert Wachowsky, Nikolai Yanschurkin, Christa Hunzinger, Russlan Semenjukov, Tatjana Wagner
3. Reihe: Wladimir Michelis, Igor Ronge, Andreas Flade, Tatjana Ilyenko, Viktor Lehning
Jahreslosung 2013

Mach' dich auf den Weg, wandere los!
Aufbruch, die gewohnten Rollen verlassen ...
Noch einmal mit dem Anfang anfangen
Die Evangelisch-Lutherische Propstei in Kaliningrad (Königsberg) heißt Sie herzlich willkommen.
Sie ist Teil der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Europäischen Russland (ELKER). Zur lutherischen Kirche in der Oblast gehören ca. 2.100 Mitglieder in insgesamt 38 Gemeinden, die von derzeit fünf Pastorinnen und Pastoren sowie einem Propst betreut werden.
Die Gemeinden sind auf drei Regionen verteilt. Deren Zentren sind: Kaliningrad (ehem. Königsberg), Gussew (ehem. Gumbinnen), Tschernjachowsk (ehem. Insterburg).
Schwerpunkt der Arbeit ist neben Verkündigung und Seelsorge die Diakonie. Sie reicht von der Kinder- und Jugendhilfe über ambulante Pflegedienste bis zu stationären Einrichtungen.
Über Ihren persönlichen Besuch in einer der Gemeinden oder diakonischen Einrichtungen würden diese sich sehr freuen!
Die Auferstehungskirche der Gemeinde Kaliningrad (Prospekt Mira 101) ist mit den Buslinien 3, den Straßenbahnen Nr. 3 und Nr. 5, sowie den Minibussen (Marschroutkas) 61, 74 und 82 zu erreichen.
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TERMINE DER KIRCHENGEMEINDE KALININGRAD (KÖNIGSBERG)
- Gottesdienst in der Auferstehungskirche jeden Sonntag um 11 Uhr (deutsch und russisch)
- Heiliges Abendmahl feiern wir an jedem zweiten Sonntag.
- Kindergottesdienst findet jeden Sonntag statt
- Bibelstunde und Jugendkreis im Anschluss an den Gottesdienst
- Taufe und Trauung nach Anmeldung
- Sozialsprechstunde dienstags 10-12 Uhr.
- Morgenandacht montags bis freitags um 8.45 Uhr in der Kirche
- Kirchenchor mittwochs um 17 Uhr und Mitwirkung jeden Sonntag im Gottesdienst
- Flötenkreis mittwochs ab 16 Uhr
- Konfirmandenunterricht am Sonntag
- Behinderte und Nichtbehinderte Mittwoch ab 10 Uhr
Einzelne Gäste können auf Anfrage in die Dorf-Gemeinden mitfahren.
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Rundbrief Nr. 2/2013 Kaliningrad/Königsberg, Karfreitag 2013
HOFFNUNG HEIßT NADJESCHDA.
Mit diesem Wort und dem Blick „über den Zaun“aus unseren Fenster (aufgehende Sonne über Kaliningrad/ Königsberg von der Auferstehungskirche aus gesehen) grüßen wir Sie sehr herzlich zum Osterfest 2013.
Noch ist es kalt, Schneereste halten sich tapfer und zeugen von einem wirklich harten Winter. Doch es sind nur Konturen. Die wärmende Sonne, das strahlende und farbenfrohe Licht setzt sich durch.
Alles wirkt leicht und voller Hoffnung und Erwartung.
Ja, wir sind im Übergang: Die Passion Jesu mit den verschiedenen Stationen. Und doch ist da die Gewissheit der Auferstehung Jesu.
In unserer Situation hier werden Worte der Bibel in besonderer Weise bedeutsam und sprechen ihre eigene „Sprache“.
Ja, wir haben wieder Hoffnung geschöpft.
Wir danken für alle Gebete, Wünsche, Teilhabe und Unterstützung.
Christus ist auferstanden - Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!
Evangelisch in Gebiet Kaliningrad/ Königsberg - Informationen aus der Propstei
Personalien
- Pastor Wladimir Michelis und Pastor Alexander Burgard sind in Rente (begrenzte Gottesdienst-Aufgaben)
- Geistliche Stellvertretung Propstei: Pastorin Maria Goloshapowa
- Neue Sekretärin/ Dolmetscherin: Anastasija Babakhina
Kaliningrad/ Königsberg
Turgenjewo /Groß-Legitten
Ein Besuch lohnt sich: Die restaurierte Kirche und das Pfarrhaus erwarten Sie! Gottesdienst, Andacht, Gemeinde-Kontakte, Imbiss, Toiletten... Z.Zt. werden Brandschutzauflagen in der Kirche baulich erfüllt. Frau Prof. Pulver und die Gemeinschaft evangelischer Ostpreußen (GeO) kümmern sich intensiv um die Erhaltung.
Gwardeiskoje / Mühlhausen, Kr. Preußisch Eylau
Bitte schauen Sie sich diese sehr gut restaurierte, denkmalsgeschützte Kirche einmal an. Förderer: Martin Lehmann und Förderkreis Kirche Mühlhausen e. V. <www.kirche-muehlhausen.org>
Mit Freude und Stolz können wir die vollständige Registrierung/ Übertragung an die Propstei mitteilen.
Gussew/ Gumbinnen
Einmalig hier die Salzburger Kirche. Im Haus Salzburg nebenan ist die Diakoniestation der Salzburger Stiftung mit Gästezimmern untergebracht. Gussev als Stadt und die Region ist sehenswert.
Prawdinsk /Friedland
Durch Hilfe von GeO und viel Eigenleistung wurde das Gemeindezentrum um eine Wohnung erweitert. Eine kluge Gemeindeleitung sorgt für wirtschaftliche Unabhängigkeit.
Swetly/ Zimmerbude
Die Gemeinde Niederfrohna (Sachsen) und Pfarrer Kimme bauen seit Jahren am neuen Gemeindezentrum. Auch in diesem Jahr werden im Juni die Arbeiten fortgesetzt.
Slawsk / Heinrichswalde
Auch hier wurden Gästezimmer ( + Freizeitangebote) liebevoll eingerichtet und warten auf ihren Besuch.
Jasnaja Poljana/ Trakehnen
Durch unglückliche, unverschuldete Umstände ist das Haus der Gemeindevorsitzenden komplett verbrannt.
In Ihrer Wohnung feierte die Gemeinde ihre Gottesdienst. Ein großer Verlust - ein Schock für die Familie (Ehepaar mit 4 Kindern). Durch Spenden konnte die erste Not gelindert werden.
Tschernjachowsk/ Insterburg
Am ersten Juni-Wochenende feiert die Gemeinde ihr 20-jähriges Bestehen. In den letzten Jahre „wuchs“ die Gemeinde um das Doppelte. Was wird mit dem Martin-Luther-Haus? Wir denken - wir suchen - wir prüfen - wir beten... „Gott, schenke uns Einsichten und einen gemeinsamen Weg. Amen“
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Evangelischer Kirchentag in Hamburg 1. Mai - 5. Mai 2013 Standnummer: A1-G40
Sie finden uns auf dem Markt der Möglichkeiten, Gruppenname: Propstei Kaliningrad (Königsberg).
Aus jeder Gemeinde (40) kommt ein Vertreter/ eine Vertreterin, weiterhin 10 Sängerinnen des Kirchenchores Kaliningrad und der Jugendchor (8), weiterhin Pastorin Tatjana Wagner, Pastor Ruslan Semenjukow und Propst Thomas Vieweg.
Treffpunkt: Freitag, 3. Mai um 19:00 Uhr Feierabendmahl in der Kreuzkirche (Pastor Heye Osterwald), Kirchdorfer Strasse 170 , anschl. Zusammensein bei Essen und Trinken am/im Gemeindehaus.
Spenden:
Bitte alle Spenden über unsere Bankverbindungen Nordkirche und GAW in Sachsen überweisen
mit ZWECKBESTIMMUNG. Erst durch diese Praxis wird eine Transparenz möglich.
Sie können uns hier wirklich helfen. Danke.
Erreichbarkeit:
Wir verbessern z.Zt. unsere Telefonanlage. Es wird eine Weiterschaltung ermöglicht. Denken Sie an den Zeitunterschied (Winter: Plus 2 Stunden; Sommer: 1 Stunde Plus) Im Internet können sie erstaunlich günstige Vorwahlnummern für Festnetz und Mobilnetz finden.
Diakonisches Projekt „Jablonka - Apfelbäumchen“ wurde Anfang März 2013 geschlossen
Uns ist uns bewusst, dass diese Entscheidung bei vielen Menschen in Deutschland Kritik, Zweifel und manchmal auch Unverständnis hervorrufen. Bitte seien Sie versichert, dass die deutschen und russischen Partner und die Leitung von Jablonka einvernehmlich und verantwortlich gehandelt haben.
1995 wurde dieses segensreiche sozial-diakonische Projekt gestartet:
„Strassenkindern“ von Kaliningrad und Umgebung sollten unmittelbar und professionell geholfen werden.
Nun hat sich die allgemeine Situation verändert:
Im Jahr 2012/ 2013 gibt es diese „Strassenkinder“ nicht mehr. Dieses ist eigentlich eine gute Nachricht.
Dennoch hat Siatuation zur Konsequenz, dass dieses klar positionierte Projekt seinen Zweck erfüllt hat.
Deshalb hat sich die Propstei Kaliningrad entschlossen, „Jablonka“ Ende Februar 2013 zu schliessen.
Wir danken sehr herzlich dem Direktor Sergej Kivienko und seinen Mitarbeitern für die treue und schwierige Arbeit in der Einrichtung.
Zur Information:
"Jablonka", zu deutsch: "Apfelbäumchen", ist eine Einrichtung in Kaliningrad/Königsberg für Kinder, deren Eltern sich nicht ausreichend um sie kümmern können. In 12 Containern, die mitten im Herzen von Kaliningrad stehen, fand die Arbeit von "Jablonka" statt. Es arbeiteten dort bis zu neun Angestellte: Pädagoginnen und Pädagogen, medizinisch und psycholgisch geschultes Personal, das auf die kleinen Sorgen und die großen Nöte der Kinder einging. Bis zu 14 Kinder wohnten in den ersten Jahren ständig in „Jablonka“. Sie hatten hier ein neues Zuhause gefunden. Viele andere Kinder und Jugendliche kamen tagsüber in die "Uliza Polotskaja 26", um hier Hilfe bei den Hausaufgaben, eine warme Mahlzeit, Kleidung und eine sinnvolle Beschäftigung zu bekommen.
Jablonka ist in der Trägerschaft der Ev.-luth. Propstei Kaliningrad. Hauptsponsor ist die "Königsberghilfe Bonn e.V.". Ein Platz kostete ca. 4.000 Euro pro Jahr.
Wir danken SEHR HERZLICH allen Spenderinnen und Spendern für die geleistete Hilfe in konkreten Notlagen.
Einführung von Propst Thomas Vieweg am 30.09.2012

30. September 2012
Aktualisiert (Sonntag, 24. März 2013 um 05:58 Uhr) Geschrieben von: Montag, 14. Mai 2012 um 14:35 Uhr
Elena Evdokimova, Leiterin der Propstei-Diakonie, kann von erschütternden Fällen erzählen. Von hilflosen Menschen, die allein in ihrer Wohnung leben, ohne Hilfe, ohne Pflege. Und oft genug ohne ausreichend zu essen, ganz abgesehen von Heizmaterial im Winter. Und auf dem Land oft ohne Wasserleitung.
Vor allem in ländlichen Gebieten haben sich Frauen gefunden, die nach Kräften Hilfe leisten, wund gelegene Stellen pflegen, beim Waschen helfen, auch putzen oder einkaufen. Oft fehlt es an Pflegemitteln oder einfachsten Medikamenten. Zwar gibt es im Bezirk alles Nötige zu kaufen. Doch oft fehlt es am nötigen Geld. Etwa fünfzig Euro im Monat kostet solche Grundpflege.
Dieses Angebot soll ausgebaut werden. Frauen, gern auch Männer erwerben Grundkenntnis in häuslicher Pflege und gehen zu Menschen, die sich keine Pflegekraft leisten können. Zu alten oder kranken Menschen, zu Menschen mit Behinderungen. Helfen diesen Menschen, ein wenig angenehmer zu leben, ein wenig menschenwürdiger auch. Von acht Pflegestationen aus sollen zehn Pflegekräfte dazu beitragen, die Lebensbedingungen pflegebedürftiger armer Menschen im Bezirk zu verbessern.
Wer möchte, kann eine bestimmte Person für die Dauer der Pflege unterstützen. Elena Evdokimova wird in solchen Fällen die Verbindung herstellen. Oder Sie unterstützen die Ambulante Häusliche Pflege allgemein. Das macht es möglich, Geld gezielt da einzusetzen, wo es am nötigsten ist.
Konto: Zentrum für Mission und Ökumene
Nr.: 2 73 75 BLZ: 210 602 37 EDG Kiel
Zweck: Häusliche Pflege