Gedenkstein eingeweiht

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Der Gedenkstein erinnert an die beigesetzten Menschen auf dem Luisenfriedhof

 

«Gedenkstein eingeweiht» 

 

Am 25. Juli 2009 wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10- jährigen Jubiläum der Auferstehungskirche Kaliningrad ein Gedenkstein eingeweiht. Er erinnert an die auf dem Gelände der Auferstehungskirche einstmals Begrabenen und soll den Hinterbliebenen ein Ort der Erinnerung, des Gedenkens und des Trostes sein.

Zum Hintergrund: Die Kirche, deren 10. "Geburtstag" nun gefeiert wurde, ist auf einem ehemaligen Friedhofsgelände errichtet worden. Es handelt sich hierbei um den älteren Teil des Friedhofs der damaligen evangelischen Luisenkirche, am früheren Hammerweg gelegen.

1901 wurde die Luisenkirche fertiggebaut und am 09. September eingeweiht. Am 01. Juli 1902 machte sich die Ev. Gemeinde dieser Kirche  von der Altstädtischen Kirchengemeinde selbstständig. Zu ihr gehörten die Stadtviertel Amalienau, Mittelhufen und Neue Bleiche. 1906 kaufte die Luisenkirchengemeinde ein Grundstück für den Friedhof an der Ecke der Straßen  Leostraße - Hammerweg neben der Eisenbahn, die an der Ostgrenze des Friedhofs (heute Jablotschnaja Alleja) lag. Anfang der 20-er Jahre gab es auf dem Luisenfriedhof keinen Platz mehr, und die Luisenkirchengemeinde kaufte ein neues Grundstück auf, ebenfalls am Hammerweg gelegen, jetzt Prospekt Mira und heutiger Stadtfriedhof.

Nach dem Krieg wurde der Friedhof nicht mehr genutzt, die Gräber verfielen bis in die 70-er Jahre hinein weitestgehend. In den 90-er Jahren hat man beschlossen, auf dem ehemaligen Luisenfriedhof eine ev.-luth. Kirche zu bauen. Knochen, die man während der Bauarbeiten gefunden hatte, wurden im Sommer 2008 beigesetzt. An dieser Grabstätte befindet sich heute der Gedenkstein, den die „Königsberghilfe Bonn e. V.“ mit finanziert hat.